Nachhaltigkeit wird groß geschrieben!

Ob 3-Säulen-Modell, Zivilisationsökologie, Ökobilanz oder Recycling: Nachhaltigkeit ist einer der Schlagwörter, die in Unternehmen immer wieder fällt und natürlich fragen unsere Kunden danach. Doch was ist Nachhaltigkeit überhaupt? Der Expertenstreit ist gewaltig, wir tun uns bei vielen Werbeartikeln leicht, da wir verlässliche Partner haben, die tatsächlich nachhaltig produzieren und dies auch mit Zertifikaten belegen können. Wichtig ist uns auch Qualität: Mit unserer über 35 jährigen Erfahrung wissen wir, wo wir produzieren lassen können. Eine Übersicht über die gesetzlichen Regelungen, an die wir und unsere Partner uns halten, finden Sie hier:

REACH “Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals”

(Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien)

Bei der REACH-Verordnung handelt es sich um eine EU-Verordnung, die die chemischen Zusatzstoffe bei Produkten regelt. Dementsprechend dürfen nur Artikel auf den Markt gebracht werden, deren chemische Bestandteile bekannt und von der „European Chemical Agency“ (ECHA) registriert und zugelassen worden sind. Da dies selbstverständlich auch für Werbeartikel gilt, dürfen in der Werbeindustrie nur zugelassen Präparate eingesetzt werden.

Öko-Tex

Öko-Tex ist eine unabhängige Prüfstelle, die an Textilprodukten Schadstoffprüfungen vornimmt, um gesundheitlich einwandfreie Textilprodukte entsprechend kennzeichnen zu können.

Alle Schadstoffprüfungen nach Öko-Tex Standard 100 orientieren sich immer am jeweiligen Verwendungszweck der Textilien.

Erfolgreich geprüfte Textilprodukte, also auch Werbetextilien, textile Werbemittel usw., werden in entsprechende Produktklassen eingeordnet und sind damit nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert.

Die Zertifizierung von textilen Werbemitteln, in Bezug auf deren Unbedenklichkeit im Kontakt mit menschlicher oder tierischer haut muss von zertifizierten und unabhängigen Prüfstellen nachgewiesen werden. Für die Kaufentscheidung von Werbemittel-Verantwortlichen, Marketingleitern und Vertriebsleitern ist die Unbedenklichkeit eines Werbemittels – gerade bei angenommenem Hautkontakt mit Kindern – als wichtiger Entscheidungsfaktor nicht wegzudenken.

CE-Kennzeichnungen

Die CE-Kennzeichnung (Communautés Européennes) ist das Symbol, mit dem der Hersteller oder Importeur die Vorgaben der Europäischen Gemeinschaft anerkennt und ebenso erfüllt. Die Kennzeichnung darf nur dann erfolgen, wenn für das entsprechende Produkt eine europäische Richtlinie vorliegt. Sie ist Rechtsgrundlage für das Anbringen des Zeichens.

Zum einen wird letztendlich dem Verbraucher erklärt, dass das Produkt nicht gegen geltendes EU-Recht verstößt. Zum anderen wurde das Konformitätsbewertungsverfahren ordnungsgemäß durchgeführt und schlussendlich auch bestanden.

WEEE

Die Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall-Richtlinie regelt den Umgang mit der Entsorgung von elektronischem Abfall. Ziel dieser Richtlinie ist es, Abfälle von Elektro- und Elektronikgeräten zu vermeiden und darüber hinaus die Wiederverwendung, die stoffliche Verwertung und andere Formen der Verwertung solcher Abfälle, um die zu beseitigende Abfallmenge zu reduzieren. Werbeartikel dürfen demnach nicht rücksichtlos zur Erhöhung von elektronischem Abfall beitragen, sondern müssen wie alle Elektrogeräte dem Abfallkreislauf zugefährt werden. Dies darf allerdings seit 2006 nicht mehr über den Restmüll geschehen sondern muss über öffentliche Sammelstellen an die Hersteller und Importeure zurückgeben werden.

Um dies gewährleisten zu können müssen alle Hersteller und Inverkehrbringer von elektronischen Werbeartikeln registriert sein und entsprechende Gebühren entrichten. Ob der Hersteller eines Produktes die anfallenden Gebühren bezahlt, erkennt man an der Kennzeichnung und der Registrierungsnummer auf dem Artikel.

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)

Die elektromagnetische Verträglichkeit beschreibt die störungsfreie Beziehung von technischen Geräten untereinander. Es soll sichergestellt werden, dass einzelne technische Geräte andere durch elektromagnetische Vorgänge stören.

Die Europäische EMV-Richtlinie bezweckt die zufriedenstellende Zusammenarbeit elektrischer Geräte unter Vermeidung elektromagnetischer Störung. Die Artikel müssen demgemäß auf ihre Störundempfindlichkeit und hinreichen geringer Störaußendung geprüft werden. Können die Geräte die elektromagnetische Verträglichkeit nicht erfüllen, dürfen Sie dem freien Markt nicht zugänglich gemacht werden und eignen sich demnach auch nicht als Werbeartikel.

ProdSG

Das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) regelt die Sicherheitsanforderungen, die an ein öffentlich gemachtes Produkt zu stellen sind. Geregelt werden unter anderem die Produkthaftung, der Haftungsträger und die Kennzeichnungsplichten.

Es dürfen nur (Werbe-)Artikel auf den Markt bereitgestellt, ausgestellt oder erstmals verwendet werden, welche nicht gegen die Sicherheit oder die Gesundheit von Personen verstoßen.

Der Werbeartikelhändler hat dadurch die Pflicht, streng darauf zu achten, dass alle von ihm vertriebenen Produkte den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

LFGB

Das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) bezweckt den Schutz der Verbraucher vor schädlichen Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen. Werbeartikel die solcher Art sind, oder mit Lebensmittel in Berührung kommen, dürfen demgemäß nicht der Gesundheit von Menschen schaden.

Ziel der gesetzlichen Normierung ist, den Schutz der menschlichen Gesundheit im privaten häuslichen Bereich durch Vorbeugung gegen eine oder Abwehr einer Gefahr, die von Erzeugnissen ausgeht oder ausgehen kann sicherzustellen.

GEMA

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte sichert das Urheberrecht von Musiktiteln. Das geschaffene Werk soll dem Erfinder zugerechnet werden und darf nicht durch Dritte missbräuchlich genutzt und vervielfältigt werden.

Die Werbeindustrie muss demgemäß eine Gebühr an den wirtschaftlichen Verein GEMA leisten, um beispielsweiße Rückgriff auf ein Musikstück nehmen zu dürfen. Auch für gebrandete Speichermedien muss eine Gebühr entsprechend der Speicherkapazität entrichtet werden.

Zudem darf die Werbeindustrie keine Musiktitel ohne die Genehmigung des Künstlers und dahingehend auch nicht ohne die Zustimmung der GEMA für Werbezwecke nutzen.

Spielzeugrichtlinie EN 71

Die Spielzeugrichtlinie dient der Sicherheit von Produkten, insbesondere von frei zugänglichen Spielzeugen.

Damit sollen vor allem Kinder vor schädlichen Stoffen geschützt werden, die Einfluss auf ihre Gesundheit oder Entwicklung nehmen können.

Krebserregende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe sind ausnahmslos verboten.

Daneben müssen deutliche Warnhinweise (z.B. Warnung vor Erstickungsgefahr, oder vor verschluckbaren Kleinteilen) auf der Verpackung angegeben werden, insoweit ein Sicherheitsrisiko aus anderen Gründen von dem Artikel ausgeht.

SA8000

SA8000 ist ein internationaler Standard mit dem Ziel, Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern (Angestellte, Arbeiter, aber auch Leiharbeiter) zu verbessern.

Für die Zertifizierung melden sich Unternehmen selbstständig bei der SAI (Social Accountability International) an.

Im Gegensatz zu nationalen Gesetzen und Verordnungen ist SA8000 eine internationale Norm, deren Zertifizierung und Befolgung auf freiwilliger Entscheidung der Unternehmen beruht.

RoHS

Hinter RoHS (Restriction of Hazardous Substances Directive) steht eine EU-Richtlinie, die den Einsatz von gesundheitsgefährdenden Stoffen bei Elektro- und Elektronikgeräten regelt. Die Produkte sollen möglichst frei von umweltschädlichen Schadstoffen sein.

Werbeartikel dürfen im Hinblick auf die Durchsetzung die zulässigen Werte für Schwermetalle, Flammschutzmittel oder Quecksilber nicht überschreiten.